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Montag, 22. April 2013

HB FT: Zwischen Amerikanern und Deutschen soll es deswegen zu regelrechten Brüllorgien gekommen sein, meint der » Spiegel.

Montag, 22. April 2013
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Brüllorgien der Finanzexperten
Eine lockere Geldpolitik allein reiche nicht aus, um global mehr Wachstum und Arbeitplätze zu schaffen, so beschreibt » Reuters der Tenor auf dem Frühjahrestreffen des IWF am Wochenende in Washington. Die Währungsfonds-Chefin Christine Lagarde (hier im Bild mit Wolfgang Schäuble) warnte dort laut» Handelsblatt, dass Europa zunehmend hinter den USA und den Schwellenländern zurückbleibe. Diese "Erholung mit drei Geschwindigkeiten" sei nicht gut für die Weltwirtschaft. Alle wollen Geld ausgeben - außer Berlin: Deutschland sei bei den Beratungen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer als einziger Verteidiger einer sparsamen Haushaltspolitik aufgetreten, beobachtet das deutsche » Wall Street Journal. Zwischen Amerikanern und Deutschen soll es deswegen zu regelrechten Brüllorgien gekommen sein, meint der » Spiegel. US-Finanzminister Jack Lew vertrat die Auffassung, dass Deutschland über genügend finanziellen Spielraum verfüge, um die Ausgaben zu steigern. "Bislang habe ich noch von niemand einen konkreten Vorschlag gehört, was Deutschland eigentlich machen soll", habe Schäuble dagegen gehalten. Wenn alle großen Wirtschaftsnationen jetzt - so, wie es sich der deutsche Finanzminister vorstellt - ihre Haushalte sanieren würden, sähe es für die Weltwirtschaft schlimm aus, meint die » Welt. Die Folgen wären dramatisch, wenn auf einen Schlag die öffentlichen Auftraggeber ihre Ausgaben drastisch reduzierten. "Alle gegen Deutschland", beschreibt die » Süddeutsche Zeitung das Klima. Auch die » Financial Times sieht die Gegner der Sparpolitik an Macht gewinnen. Schon sechs Länder der Eurozone hätten um eine Lockerung der Sparziele gebeten - und dabei erstaunlich wenig Widerstand aus Berlin erfahren.
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FINANZMARKT
Die Dividendenkönige
Der Dax ist auf den tiefsten Stand des Jahres zurückgefallen. Umso wichtiger werden stabile Erträge: Dividenden. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DWS) und das Deutsche Institut für Portfolio-Strategien haben untersucht, welche Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren verlässlich gezahlt haben. Ergebnis: Nicht die großen Namen schneiden am besten ab, die Stars finden sich eher im MDax, berichtet das » Handelsblatt: Stratec Biomedical, Fuchs Petrolub, Fielmann oder Axel Springer.Dass sich trotz der jüngsten Börsenturbulenzen viele für Dividendentitel erwärmen, wundert das » Manager Magazin gar nicht: Gold verliere an Wert, die Zypern- Krise schüre die Angst ums Sparkonto, das Eigenheim könnten sich viele nicht mehr leisten. Bleibe noch die Investition in dividendenstarke Aktien.
UBS
Milchbuch für Steuersünder
Mitarbeiter der UBS sollen systematisch reiche Franzosen geworben haben, um deren Vermögen am Fiskus vorbei ins Ausland zu schaffen. Die Geschäfte führten sie offenbar wie ein "Milchbuch" mit Bleistift und Radiergummi, außerhalb der Bilanz, schreibt der » Spiegel. Laut »  Le Monde ist das Pariser Wirtschaftsministerium derzeit auf der Fährte von mehr als 350 französischen Bürgern mit Vermögen. WeilFrankreichs Finanzminister Pierre Moscovici sie dazu aufgefordert habe, beim automatischen Informationsaustausch zu kooperieren, sieht die » Neue Zürcher Zeitung "die Schweiz im Schwitzkasten".
BAFIN
Offshore-Geschäft unter der Lupe
Die Finanzaufsicht Bafin will die Geschäfte deutscher Banken in Steuerparadiesen genauer untersuchen. "Die Institute müssen uns erläutern, was genau sie dort machen", sagt Raimund Röseler, Exekutivdirektor der Bankenaufsicht, im Interview mit der » Süddeutsche Zeitung. Besonders interessant seien jene Geschäfte, die von den Banken als "Vermögensverwaltung" bezeichnet werden

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